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Krankenversicherung

GKV und PKV – freiwillig gesetzlich oder privat versichern?

Wer mehr verdient als 4126,50 Euro, ist von der gesetzlichen Versicherungspflicht befreit. Ihm steht damit der Weg in die private Krankenversicherung frei. Doch lohnt sich der Wechsel? Selbstständige, Freiberufler, Beamte und besserverdienende Arbeitnehmer können sich in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig versichern. Doch gerade wer den Höchstbeitrag zum Volltarif für die gesetzliche Grundversorgung zahlt, also 558 Euro Monatsbeitrag, kann meist besser in den Komforttarif einer privaten Krankenversicherung wechseln.

Selbstständige und Freiberufler können allerdings auch mit einem niedrigen Einkommen in den PKV Basistarif der privaten Krankenversicherungen wechseln. Es empfiehlt sich auch in diesem Fall ein PKV Vergleich; insbesondere wer langfristig plant in einen Volltarif zu wechseln, kann vom Basistarif profitieren, da er hier bereits Altersrücklagen bilden kann, die er später zum Beispiel in den Komforttarif mitnehmen kann. Mit niedrigem Eintrittsalter kann er den Beitrag so halbieren und erhält obendrein weitaus umfassendere Leistungen. Schwieriger haben es freiwillig Versicherte mit Vorerkrankungen oder chronischen Leiden; sie müssen in der PKV Risikozuschläge leisten.

Private Krankenversicherungen berechnen die Prämien stets nach dem Erkrankungsrisiko, mit der Folge, dass Kranke, Ältere, Frauen, und Kunden mit risikoreichen Berufen höhere Tarife zahlen müssen. Diese Risikogruppen sollten nach Möglichkeit besonders sorgfältig verschiedene private Krankenversicherungen nach attraktiven Angeboten überprüfen. Auch Arbeitnehmer, die dreimal in Folge mit ihrem Einkommen die Pflichtversichertengrenze (2010: 49 950 Euro) überschritten haben, sollten Angebote von privaten Krankenversicherungen anfordern und überprüfen. Insbesondere Singles und Jüngere können ihre Prämie ohne Probleme um 100 Euro senken.

PKV – günstige Beiträge? Sparen mit dem Wechsel in die PKV

Versicherungsnehmer können von einem PKV Wechsel profitieren, die zugleich einen Schutz für ihre Familie suchen. Besonders junge Familien mit bis zu zwei Kindern und doppeltem Einkommen. Allerdings gilt generell: Sie können ihre Angehörigen nicht beitragsfrei mitversichern, wie es die gesetzliche Krankenversicherung ermöglicht. Damit müssen sie müssen für jede versicherte Person eine Einzelprämie zahlen. Doch erhalten Kinder ermäßigte Tarife ab 100 Euro; dazu bieten einige private Krankenversicherungen spezielle Tarife für Familien an.

Familien können sich in der PKV durchaus für die Höhe des gesetzlichen Kassenbeitrags umfassendere Leistungen versichern. Für größere Familien lohnt sich der Wechsel in die private Krankenversicherung allerdings tendenziell weniger, da jedes Kind mit einer eigenen Prämie versichert ist. Dagegen können gerade Kleinfamilien jedoch ihren Versicherungsbeitrag deutlich senken.

Quelle: privatekrankenversicherung.eu